SchwabachWirtschaft!Das Fetzer-Trempel-Interview:Autofahrer sind größtes Ärgernis

SchwabachWirtschaft!Das Fetzer-Trempel-Interview:Autofahrer sind größtes Ärgernis

SchwabachWirtschaft by MADDERS

 

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Auch Hartmut Hetzelein, Verkehrsverein, trempelt von Anfang an mit. Foto Hertlein

Das Bruno Fetzer-Interview (Chef der Werbe- und Stadtgemeinschaft und Geschäftsmann – Bruno Fetzer Herrenmoden)

 

stadtglänzt 2SCHWABACH Am 20. November steigt das Pressegespräch der Stadt Schwabach und der Werbe- und Stadtgemeinschaft, um den Advent, das vorweihnachtliche Geschehen, medial zu verbreiten. Unter dem Motto :“Schwabach glänzt“. Im nachfolgenden Interview befasst sich Bruno Fetzer (62), Chef der Werbe- und Stadtgemeinschaft, aber nochmals mit der abgelaufenen Veranstaltung  „Schwabach trempelt“ und blickt voraus

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Bruno Fetzer, der Chef  radelt. Foto: Hertlein

„Schwabach trempelt 2014“ – Massenansturm auf die Goldschlägerstadt, weit über 20000 strömten durch die Gassen und Straßen, wie viel geht künftig noch?

BRUNO FETZER: Die Kapazitätsgrenze ist mit Sicherheit erreicht.  Wir hatten 478 Trempel-Plätze, 109 waren für unsere Mitglieder reserviert. Wir haben es nicht vor, die Kapazitäten  entscheidend auszubauen. Das wollen wir  nicht, wir kommen wirklich an unsere eigenen Grenzen. Zum Besuch heuer: Bei dem Wetter konnte man davon ausgehen, dass wir zwischen 25000 und 35000 Besucher da hatten.

Sie sind der Seelsorger der Schwabacher Geschäftswelt, der Motor, dass sich in Schwabach etwas tut? Gab es eine Resonanz der Geschäftswelt auf „Schwabach trmpelt“?

BRUNO FETZER: Es ist klar, dass alle Kollegen von so einem Tag begeistert sind. Es  ist klar, dass du auf der Straße Artikel verkaufst, die sich sonst im Laden nicht mehr verkaufen lassen würden. Wir machen unser Lager sauber  und wir bringen auch mal Dinge an den Mann, wo man sich normalerweise schwer tut.

Springt dann für den Veranstalter , die Werbe- und Stadtgemeinschaft, ein Gewinn nach so einer Veranstaltung heraus?

BRUNO FETZER: Gewinn kann man da eigentlich nicht erzielen, weil man im Vorfeld wesentlich mehr bezahlen muss, für Werbung ect.

Sie organisieren die Veranstaltung seit Beginn an, seit 16 Jahren, was hat sich denn da geändert im Vergleich zu früher?

BRUNO FETZER: Wir sind professioneller geworden, wir machen  die Anmeldungen übers Internet, wir regeln die Zu-, die Abfahrten, wir regeln fast alles, so reibungslos wie möglich. An Anfang waren wir rund 20 Helfer, jetzt haben wir 61, wir haben einen Rettungsdienst , wir haben einen Notarzt vor Ort. Wir schließen eigentlich alle Möglichkeiten aus, wo etwas passieren kann, damit uns hinter ja niemand an Bein pinkelt.

Trempeln Sie an so einem Tag auch, finden Sie auch Stücke, die interessant wären?

BRUNO FETZER: An so einem Tag habe ich leider überhaupt keine Zeit, ich habe an diesem Tag mindestens 80 Telefonate geführt, weil irgendwo ein Problem auftauchte und ich, zusammen mit meinen Kollegen, zum Problemlöser wurde. Und so etwas ist nicht immer ganz einfach.

Hatte ein hochklassigeres Spiel erwartet: Bruno Fetzer. Foto: Hertlein

Chef der Werbe- und Stadtgemeinschaft: Bruno Fetzer. Foto: Hertlein

Worüber haben Sie sich am Trempelmarkt am meisten gefreut?

BRUNO FETZER: Beispielsweise heuer über das tolle Wetter  und über die hervorragende Stimmung rund um die Stände, jeder war entspannt und die Trempler zufrieden. Da hat auch unsere gewissenhafte Organisation mit beigetragen.

Was war das größter Ärgernis?

BRUNO FETZER: Das waren die Autofahrer. Die  ignorieren  heute alles, wenn sie zu uns zum Trempeln kommen.  Unsere Helfer vom THW werden beschimpft, obwohl es ganz klare Spielregeln gibt. Es zählt heute keine Rote Ampel mehr, jeder  pocht auf sein Recht, ich muss unbedingt auf das Gelände, das erschwert die ganze Sache. Über diese Leute müssen wir uns am meisten ärgern. Jeder unterschreibt, dass er unsere  Spielregeln akzeptiert, aber ignoriert  sie dann.

Konkreter?

BRUNO FETZER: Es geht schon los, dass die Trempelfläche ignoriert wird. Da heißt es ganz deutlich , maximal fünf Meter in die Länge, zwei Meter in  die Breite. Wir hatten Fälle, da bauten die Leute  40 bis 50 Quadratmeter auf, kommen mit riesigen Anhängern und wollen zwei Mal aufs Gelände reinfahren. Darüber musst du dich  ärgern. Überflüssigerweise wird uns da das Leben sehr schwer gemacht. Und die Leute sind sehr aggressiv, du wirst gleich beschimpft u.s.w.

Als Club-Fan kann er scih auch ab und zu mal freuen: Bruno Fetzer, zusammen mit dem neuen AFCN-Aufsichtssrat Stefan Müller . Foto: Hertlein

Als Club-Fan kann er sich auch ab und zu mal über einen Sieg freuen: Bruno Fetzer, zusammen mit dem neuen FCN-Aufsichtssrat Stefan Müller (r.) . Foto: Hertlein

Wie lauten die Trempel-Termine für 2015?

BRUNO FETZER:  Wir haben leider das Kinder-Trempeln, so wie es in  den letzten Jahren in der Bachgasse war, aus Sicherheitsgründen nicht mehr zulassen können, weil dort das totale Chaos geherrscht hatte. Es kamen keine Rettungsfahrzeuge mehr durch. Die Kinder waren nicht das Problem, es waren die Begleitpersonen, sodass wir uns 2013 am Ende des Trempelmarktes sofort dagegen entschieden hatten. Jetzt gab es natürlich eine Unterschriften-Aktion, weil einige Eltern es so haben wollten, dass wir in der Bachgasse das Kinder-Trempeln weitermachen. Wir bieten den Kindern 2015  ein kostenloses Trempeln  am 27. Juni an. Wo es genau stattfindet,  kann man dann am 15. Januar 2015 auf unserer Internetseite,

www.werbestadtgemeinschaft.de, erfahren. Und „Schwabach trempelt“  2015  ist amSonntag, den 18. Oktober.

Was ist die Faszination am Trempeln in Schwabach?

BRUNO FETZER: Wir haben keine Profis vor Ort, das können wir zu 98 Prozent ausschließen. Bein uns trempeln auch mal Leute, die sonst nie auf einen derartigen Markt gehen würden, auch der Raritäten wegen . Das Schöne ist auch, man kennt sich, man trifft sich. Da sind Stadträte da, Notare, Rechtsanwälte, Ärzte..

Ihre Empfehlung für 2015?

BRUNO FETZER: Lest unsere Spielregeln, haltet Euch alle danach und dann haben wir alle keine Probleme, dann wird es auch für uns ein angenehmer, schöner Tag. INTERVIEW: Madders

 

 

 

 

 

 

 

 

 

150 Jahre Gas - die Stadtwerke Schwabach feiern. Foto: Manuel Mauer

Betriebsversammlung:  die Stadtwerke Schwabach schließen am 26.11. bereits um 14 Uhr. Foto: Manuel Mauer

Stadtwerke Schwabach: Am Mittwoch, den 26. November 2014, schließt das Kundenzentrum in der Ansbacher Straße 14 wegen einer Betriebsveranstaltung bereits um 14 Uhr. Im Notfall ist der Entstörungsdienst aber unter Telefon 09122 1885111  jederzeit erreichbar.

 

 

 

 

 

 

 

–+++++Vollert KG in Schwabach: Vorreiter der Umwelttechnik

 

Oberbürgermeister Matthias Thürauf und Wirtschaftsreferent Sascha Spahic begutachten die Produkte, erläutert von Geschäftsführer  Joachim Vollert und Unternehmensgründer Günther Vollert.. Foto: Stadt Schwabach

Oberbürgermeister Matthias Thürauf (l.) und Wirtschaftsreferent
Sascha Spahic begutachten die Produkte, erläutert von Geschäftsführer
Joachim Vollert und Unternehmensgründer Günther Vollert. Foto: Stadt Schwabach

Eine Entstaubungsanlage mitten im „wüsten“ Klima von Dubai? „Ja, das gibt’s! Und es ist auch noch höchst wirtschaftlich“, ist Joachim Vollert, Geschäftsführer der Schwabacher Filter & Anlagenbau Vollert KG, stolz auf das Projekt. Der promovierte Ingenieur führt das Familienunternehmen in zweiter Generation, gegründet wurde es vor genau 50 Jahren vom Vater. „Die Marktsituation war damals noch eine andere“, erinnert sich Günther Vollert. „Unsere Kunden in den 60ern waren vor allem die nach dem Krieg im Wiederaufbau befindlichen Unternehmen der Zement- und Bauindustrie in Deutschland.“

Heute stehen die Vollert Filter- und Entstaubungsanlagen in aller Welt, zum Beispiel in Ägypten, Malaysia oder eben in der Boomregion Arabische Emirate. Durch die weltweite Aktivität bewegt sich die Vollert KG in einem „wirtschaftlich stabilen Umfeld“, resümiert Joachim Vollert anlässlich eines Besuchs von Oberbürgermeister Matthias Thürauf und Wirtschaftsreferent Sascha Spahic.

Attraktive Ausbildungsangebote

Die Vollert KG ist mit 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein zuverlässiger Arbeitgeber im Schwabacher Falbenholz. Das Unternehmen bietet auch attraktive Ausbildungsberufe. Joachim Vollert: „Wir suchen regelmäßig Auszubildende zum Anlagen- oder Konstruktionsmechaniker.“

 

 

++++SCALA-Kino, das neue Programm: „Schultheiss -planen und bauen!“ Und verkaufen!scala2

Scala - das neue Programm - Schultheiß plant. Fotos: Hertlein

Scala – das neue Programm – „Schultheiss plant und baut“ Fotos: Hertlein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie mein Name an der Tür: Zehn-Euro-Adventsaktion für einen guten Zweck – Stadtverkehr Schwabach lässt für Coolrider und BUSsarde die Busse taufen

Hoch- und Tiefdruckgebieten kann man schon lange seinen Namen verleihen. Jetzt gilt das auch für die Schwabacher Stadtbusse: Im Rahmen der Adventsaktion kann man eine Namenspatenschaft erwerben oder verschenken – und dabei noch etwas Gutes tun. Los geht es am ersten Advent. Der Erlös kommt den BUSsarden und Coolridern von Adam-Kraft- und Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium zugute. Und so funktioniert es:

Stadtverkehr-Betriebsleiter Tobias Mayr freut sich auf zahlreiche Namensvorschläge für die Busse.

Stadtverkehr-Betriebsleiter Tobias Mayr freut sich auf zahlreiche Namensvorschläge für die Busse.

Alle Busse, die im Stadtgebiet unterwegs sind, können vom 30. November bis 28. Dezember jeweils wochenweise (sonntags bis samstags) „getauft“ werden. Für nur zehn Euro heißt das Fahrzeug dann eine Woche lang Berta oder Heinz oder Karsten – zu sehen ist dies am Schild im Bus sowie auf einer Liste im Internet. Die Namensvorschläge müssen eingeschickt werden. Aus allen Vorschlägen wird gelost. Wer den Zuschlag bekommt und rechtzeitig die Gebühr überweist, ist eine Woche lang Namenspate für einen Stadtbus. Dabei ist es nicht möglich, eine bestimmte Linie oder einen Zeitraum auszuwählen; das entscheidet allein die Glücksfee (und der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Schreiben Sie Ihren Namensvorschlag bis zum 24. November 2014 an Stadtwerke Schwabach, Pressestelle, Ansbacher Straße 14, 91126 Schwabach; E-Mail: pressestelle@stadtwerke-schwabach.de.